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Technische Audits: Auf Herz und Nieren geprüft

Wie wir Menschen brauchen auch Produktionsanlagen ab und zu einen Gesundheits-Check, d.h. ein gründliches Audit durch ein Team von „Fachärzten“.

Ob Ausbringungs- oder Ausschussrate, Rüst- oder Bearbeitungszeiten – bei Verpackungs- und Prozessanlagen können sich subtile Probleme an so manchen Stellen verstecken. Doch auch wenn das Problem erkannt ist, stehen Lebensmittel- und Pharmahersteller vor der Frage, wie sie die versteckten Ursachen identifizieren sollen, ohne die gesamte Anlage auseinanderzunehmen.

Unsere Antwort lautet „Technisches Audit“:

Die Anamnese

Stellen wir uns eine Schlauchbeutelmaschine für Kekse vor. Das Bedien- und Wartungspersonal des  Keksproduzenten arbeitet seit fünf Jahren erfolgreich mit der Anlage. Nachdem seine Qualitätssicherung jedoch die aktuellen mit den ursprünglichen Kennzahlen verglichen hat, muss er feststellen, dass die Ausschussrate gestiegen ist. Hersteller von pharmazeutischen Impfstoffen könnte in eine ähnliche Situation geraten.

In beiden Fällen sind die Gründe für die Abweichungen nicht sofort ersichtlich. Daher entscheiden sich sowohl der Keks- als auch der Pharmahersteller, in ein technisches Audit zu investieren. Das Audit-Team beschließt die beste Vorgehensweise und definiert die nächsten Schritte. Dabei ist es entscheidend, dass wir und der Kunde sich bezüglich der gewünschten Leistungskennzahlen und der Art, wie der Erfolg gemessen wird, einig sind.

Die Untersuchung

Vor der eigentlichen Datenerfassung stellen die Experten aus verschiedenen Fachbereichen sicher, dass die Anlage stabil läuft. Alle offensichtlichen und leicht zu beseitigenden Störungen werden sofort behoben. Während des Audits überprüft und dokumentiert das Team die Leistung der Verpackungs- oder Prozesslinie in verschiedenen Kategorien.

Die Detailanalyse zeigt, wo die Anlage effizient läuft und an welchen Stellen es Handlungsbedarf gibt. Das technische Team stellt beispielsweise fest, dass die tatsächliche Schwachstelle in der Produktverteilung, im Produkteinlauf oder anderen vorgeschalteten Prozessschritten liegt.

Die laufende Behandlung

Sind die zuvor verborgenen Schmerzpunkte eindeutig diagnostiziert, kann das Team Behandlungsempfehlungen geben. Wir erstellen ein Angebot sowie einen Plan für Optimierungsmaßnahmen mitsamt der geschätzten Verbesserung der Leistungskennzahlen. Der Behandlungsplan kann aus Maßnahmen wie neuen Ersatzteilen, Modernisierungen oder Bedienerschulungen bestehen. Vor Abschluss des Projekts überprüft das Audit-Team alle umgesetzten Maßnahmen.

Die Ergebnisse

Der Fokus liegt vor allem auf konkreten Ergebnissen. Bei Ihren Verpackungs- oder Prozessanlagen verlängern sie nicht nur die Lebensdauer der Anlagen, sie führen auch zu erheblichen Einsparungen durch bessere Leistung und höhere Effizienz.

Kontakt:

Kurt Sykes
Business Development Manager
Syntegon Technology Services

E-Mail: kurt.sykes@syntegon.com
Telefon: +1 919 877-2015

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